Die weltweit eindeutige und qualitativ hochwertige Erfassbarkeit von Produkten und anderen Objekten ist von essenzieller Bedeutung, um logistische Qualität und Effizienz sicherzustellen. Das betrifft sowohl die Erfassung in den Prozessen beim Lieferanten, als auch zwischen Lieferant – Hersteller-Handel und Endanwender, demzufolge die gesamte Versorgungskette. Den Etikettendruck bzw. die Direktmarkierung und den Aufbau der Barcodeinhalte hat jeder Kennzeichner selbst in der Hand, die Erfassungstechnologie jedoch nicht. Aus diesem Grunde sollte jeder Kennzeichner für ein Höchstmaß an Erfassbarkeit sorgen.
Zudem werden aufgrund gesetzlicher Vorgaben oder Lieferantenvereinbarungen Lieferungen mit Barcodes erwartet, die mit einer ISO-Norm konformen Qualität gekennzeichnet sind.
Stimmt der Barcode inhaltlich nicht oder ist die Qualität des Drucks unzureichend, werden eventuell logistische Prozesse gestört. Die Codierung kann dann nicht automatisch per Barcode gelesen, sondern muss manuell eingegeben werden. Das verursacht Verzögerungen und Kosten.
UID Konformität
Seit der Einführung der UID Vorschriften müssen Waren für das US Department of Defense mit einem UID Code markiert werden. UID Compliance Prüfgeräte ermöglichen es den Zulieferern, alle UID Normen einzusetzen und einzuhalten.
UDI Konformität
Seit Einführung der UDI-Regelungen der FDA in den USA müssen Medizinprodukte mit einem AIDC Carrier markiert werden. Damit ist nun die Kennzeichnung des Produktes bzw. der Verpackungsstufen etwa mit Barcode oder Datamatrixcode Bestandteil des Medizinproduktes. Die Codierungen müssen den entsprechenden Qualitätsstandards der Vergabestellen wie HIBC, IFA oder GS-1 entsprechen (Grade 1,5). Werden diese Anforderungen nicht erfüllt, ist das Produkt nicht konform der FDA-Vorgaben. Lesen Sie dazu auch den Beitrag zur Label-Inspektion.
Qualitätsklassen nach ISO / IEC:
A = 4,0 – 3,5 sehr gut
B = 3,4 – 2,5 gut
C = 2,4 – 1,5 befriedigend
D = 1,4 – 0,5 ausreichend
F = 0.4 – 0,0 ungültig